Ehrung für Verdienste und Weitblick

Bei seinem Ehrenabend zum 90-jährigen Jubiläum erhält der FC Chamerau hohe Auszeichnung / Vom Bayerischen Fußballverband gab es zum zweiten mal die Goldene Raute als Qualitätssiegel für die Chamerauer / Viel Lob gab es für die vorbildliche Vereinsführung und das beispielhafte Umweltbewusstsein.


Chamerau.
Der FC Chamerau mit seinen sechs Abteilungen und nahezu 800 Mitgliedern sticht hinsichtlich seines Engagements sicherlich aus der Vereinslandschaft im Landkreis hervor. Mit einer Flut an Ehrungen, unter anderem mit dem Qualitätssiegel des Bayerischen Fußballverbandes (BFV), der Goldenen Raute, wurde den Ehrenamtlichen während des Ehrenabends am Samstag zum 90-jährigen Vereinsjubiläum gedankt.

BFV-Kreisehrenamtsbeauftragter Georg Höcherl überreichte die Goldene Raute an den FC Vorsitzenden Lothar Greisinger, seinen Stellvertreter Christian Glonner, den Geschäftsführer Hans-Christoph Holzner sowie den FC-Ehrenamtsbeauftragten Karl Heinz Riederer. Aufhorchen ließ seine Laudatio im Beisein von Landratsstellvertreterin Frau Dr. Johanna Etti, MDB Karl Holmeier, Bürgermeister Stefan Baumgartner, Pfarrer Kilian Limbrunner, den Ehrenamtsbeauftragten des Landratsamtes Karlheinz Sölch und BFV-Kreisvorsitzenden Josef Wocheslander.


Diese hohe Auszeichnung erfolgte anlässlich des Ehrenabends am Samstag. Der FC Chamerau habe bereits 2008 das erste Mal die Silberne Raute erworben, diese Leistung 2010 wiederholt - 2013 erhielt der FC das erste Mal die Goldene Raute. Dies sei zudem „ein toller Erfolg für alle Mitglieder des Vereins und ebenso eine Bestätigung der geleisteten Vereinsarbeit”. Mit diesem Gütesiegel bestätigte der Verband dem Verein eine vorbildliche Vereinsführung, erfüllt doch der FC all die gestellten Kriterien, die das Gütesiegel berechtigen. Mit dem Erhalt der Gütesiegel kann der FC Chamerau nach außen sichtbar demonstrieren, dass sie in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in ihren Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird, betonte Georg Höcherl.

Von insgesamt 40 möglichen Punkten, die in die Bereiche „Ehrenamt, Jugend, Breiten- und Freizeitsport und Prävention” gegliedert sind, hat der FC Chamerau den Anforderungen mehr als entsprochen, unterstrich Georg Höcherl die Tatsache. Die vielen Aktivitäten innerhalb des Vereins machen deutlich, wie aufopferungsvoll der FC geführt wird. Ein besonderer Dank geht an den Vereinsehrenamtsbeauftragten Karl Heinz Riederer sowie Geschäftsführer Hans-Christoph Holzner für die gewissenhafte Vorbereitung der „Goldenen Raute”, die der FC nun zum zweiten Mal überreicht bekam, betonte der Sprecher.

So wie es für Hotels und Restaurants Sterne und für Betriebe Zertifizierungen als Zeichen von besonderer Qualität gibt, hat der Bayerische Fußballverband die Silberne Raute eingeführt. Diese wurde erweitert in die „Goldene Raute“ und die „Goldene Raute mit Ähre“. „Es ist keine Auszeichnung für den sportlichen Erfolg. Man wolle vielmehr damit erreichen, dass die Vereinsarbeit optimiert wird”, so Kreisehrenamtsbeauftragter Georg Höcherl. Die Ehrenamtskommission des Bayerischen Fußballverbands hat dem FC Chamerau die „Goldene Raute” zuerkannt. Dies ist ein Gütesiegel für besondere Verdienste um die Vereinsarbeit und eine der höchsten Auszeichnungen für jahrelanges kontinuierliches Wirken.

Auszeichnung für gesamten Verein

Die Goldene Raute gehe an keine Person, sondern an den gesamten Verein - „an alle Abteilungen mit allen ihren Mitgliedern”. Für diese Auszeichnung müssen verschiedene Kriterien in den Bereichen Ehrenamt, Jugend, Breiten- und Freizeitsport sowie Gesundheit und Prävention erfüllt werden. Die Ehrenamtstätigkeit, die Vermittlung von Werten, Spaß und Freude im Jugendbereich sowie ein Angebot für Senioren und Familien sowie die Bewässerung des Spielfeldes mit Brunnenwasser wurden dabei besonders herausgehoben. Bei der Prävention sind die Aktionen „Keine Macht den Drogen” und „Gegen Gewalt am Fußballplatz” zu nennen. Höcherl skizzierte kurz die wichtigsten Punkte von Seiten des Hauptvereins, der Hauptjugendleitung sowie von Seiten der sechs Sparten Fußball, Eisstock, Tischtennis, Ski, Gymnastik und Badminton des FC und dankte sämtlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die mit der Vorstandschaft „all das geleistet haben”.

Bürgermeister Stefan Baumgartner freute sich mit den Verantwortlichen über die Aus­zeichnung und betonte, dass die Gemeinde stolz auf den FC ist. Baumgartner drückte seinen Stolz aus für einen Verein, in dem er selbst mit aufgewachsen sei. Dem FC sei es gelungen, auch in schwierigen Zeiten durch Strukturanpassungen nicht nur zu überleben, sondern weiter zu gedeihen. „Es sei schön, dass auch überregional die Leistung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und unter anderem die hervorragende Jugendarbeit zur Kenntnis genom­men werde“.

Ziel ist die erneute Auszeichnung in den nächsten Jahren

Vorsitzender Greisinger nahm die Urkunde mit großer Freude entgegen, habe man doch wieder Einiges dafür tun müssen. Schon allein der für einen Dorfverein ungewöhnlich hohe Mitgliederstand von aktuell 796 Personen und die Vielzahl der Abteilungen ist ein Garant für die öffentliche Wahrnehmung. Vorsitzender Greisinger betonte die Bemühungen um die Bedeutung des Vereins im gesellschaftlichen Leben, die sich auch in entsprechenden Veranstaltungen wie Dorfmeisterschaften oder sonstige Feiern im Vereinsheim widerspiegelt. „Dies alles war nur möglich, weil Mitglieder und Abteilungen zusammenhielten und dabei die Kriterien erfüllt haben”, so Greisinger. „Es ist eine Ehrung für uns alle”. Und sie unterstreiche den Aufwind beim FC Chamerau in den vergangenen Jahren: „Diese Urkunde glänzt so schön wie der FC”. Nun gelte es, die Auszeichnung innerhalb von fünf Jahren zum dritten Mal zu wiederholen und zu bestätigen, um mit der „Goldenen Raute mit Ähre” zertifiziert zu werden.

Die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft des FC Chamerau, vertreten durch den Vereinsehrenamtsbeauftragten Karl Heinz Riederer und 1. Vorsitzenden Lothar Greisinger, (von links) beide freuten sich zum zweiten Mal über die Verleihung der „Goldenen Raute“ durch den BFV-Kreisehrenamtsbeauftragten Georg Höcherl (rechts). Foto: Schropp


"Goldene Raute" für FC Chamerau

Ein Gütesiegel für den FC als Anerkennung für gute Arbeit

So wie es für Hotels und Restaurants Sterne für Lebensmittel Gütesiegel und für Betriebe Zertifizierungen als Zeichen von besonderer Qualität gibt, hat der Bayerische Fußballverband die silberne Raute eingeführt. Diese wurde erweitert in die goldene und die „Goldene Raute mit Ähre“. „Es ist keine Auszeichnung für den sportlichen Erfolg. Man wollte vielmehr damit erreichen, dass die Vereinsarbeit optimiert wird”, so Kreisvorsitzender Josef Wocheslander vom BFV. Die Ehrenamtskommission des Bayerischen Fußballverbands hat dem FC Chamerau die „Goldene Raute” zuerkannt. Dies ist ein Gütesiegel für besondere Verdienste um die Vereinsarbeit und eine der höchsten Auszeichnungen für jahrelanges kontinuierliches Wirken.

Kreisvorsitzender Josef Wocheslander überreichte dem FC Chamerau diese hohe Auszeichnung anlässlich der Jahreshauptversammlung am Samstag. Der FC Chamerau habe bereits 2008 das erste Mal die Silberne Raute erworben, diese Leistung 2010 wiederholt - 2014 erhielt der FC nun das erste Mal die Goldene Raute. Durch den Erwerb des Gütesiegels „Goldene Raute”, das vergleichbar mit einer Zertifizierung in der freien Wirtschaft ist, kann der Verein nach außen sichtbar demonstrieren, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird.

Mit diesem Gütesiegel werde ein Verein ausgezeichnet, sagte Wocheslander, der über einen längeren Zeitraum eine Vielzahl des 40 Kriterien umfassenden Aufgabenkatalogs in den Bereichen Jugendarbeit, Ehrenamt, Prävention und Breitensport erfülle und aufgrund seiner hervorragenden Leistungen bereits zweimal zuvor von der Prüfungs-kommission mit der „Silbernen Raute” bedacht worden sei.

Diese Auszeichnung des Bayerischen Fußballverbands kann der FC zudem als „höchstes Gütesiegel für vorbildliche Vereinsarbeit” dienen, so der Kreisvorsitzende weiter. Ein besonderer Dank galt dem Vereinsehrenamtsbeauftragten Karl Heinz Riederer für die gewissenhafte Vorbereitung der „Goldenen Raute”. Josef Wocheslander gratulierte zur hohen Auszeichnung und wünschte dem Verein, der Vorstandschaft, allen ehrenamtlichen Mitarbeitern und allen Mitgliedern weiterhin viel Erfolg, viel Spaß im Verein und alles Gute für die Zukunft, bevor er die Urkunde überreichte. Vereinsehrenamtsbeauftragter Karl Heinz Riederer nahm die Ehrung zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des FC Chamerau Christian Glonner entgegen, dieser dankte mit den Worten: „Ich freue mich, dass sich die vorbildliche Arbeit des FC Chamerau bis in höhere Ebe­nen herumgesprochen hat. Das istjedoch nicht ein Verdienst des Vor­standes, sondern der vielen, die mit­arbeiten und ihr persönliches ,Ich' in den Hintergrund stellen. Bei uns ist die Überzeugung, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen können scheinbar ansteckend. Das Ganze funktioniert so gut, weil viele kon­struktiv, solide und zielstrebig zu­sammenarbeiten. Diese hohe Auszeichnung sei zudem „ein toller Erfolg für alle Mitglieder des Vereins und ebenso eine Bestätigung der geleisteten Vereinsarbeit”. Allen, die sich einbringen, sagte er an dieser Stelle ein Dankeschön.

Bürgermeister Stefan Baumgartner freute sich mit den Verantwortlichen über, die Aus­zeichnung und betonte, dass die Gemeinde stolz auf den FC ist. „Es sei schön, dass auch überregional die Leistung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und unter anderem die hervorragende Jugendarbeit zur Kenntnis genom­men wurde."

ko-che-Die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft des FC Chamerau freut sich zum ersten Mal über die Verleihung der „Goldenen Raute“ des BFV mit Bürgermeister Stefan Baumgartner (links) und dem Kreisvorsitzenden Josef Wocheslander (rechts). Foto: Schropp

 

Gütesiegel „Silberne Raute“ des BFV
zum zweiten Mal an den FC verliehen

Chamerau_SilberneRaute_2010

Überreichung der "Silbernen Raute" durch den Kreisehrenamtsbeauftragten Georg Höcherl (li.).

Auf der JHV 2010 wurde (24.10.2010) dem FC Chamerau durch den Kreisehrenamtsbeauftragten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) Georg Höcherl zum zweiten Mal (nach 2008) innerhalb von zwei Jahren das Vereinsgütesiegel - die „SILBERNE RAUTE“ - verliehen. In seinen Grußworten erklärte Georg Höcherl, dass die „Silberne Raute“ die höchste Auszeichnung des Bayerischen Fußball-Verbandes ist, mit der der Verein nach außen sichtbar demonstrieren kann, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird. Die „Silberne Raute“ wird mit der entsprechenden Jahreszahl verliehen. Vereine, die innerhalb von fünf Jahren die Auszeichnung mindestens zweimal wiederholen, werden im fünften Jahr mit der „Goldenen Raute“ ausgezeichnet. Bei der Vergabe von 40 möglichen Punkten, die in die Bereiche Ehrenamt, Jugend, Breiten- und Freizeitsport, Prävention gegliedert sind, hat der FC Chamerau sehr gut abgeschnitten. In den Bereichen Ehrenamt sowie Breiten- und Freizeitsport schaffte man die Höchstpunktzahl von jeweils 10 Punkten. Die hohe Punktzahl beweist, wie aufopferungsvoll der Verein geführt wird.

Bei der Überreichung der „Silbernen Raute“ an Max Mühlbauer sagte Georg Höcherl, dass der FC Chamerau die Anforderungen eines modernen Vereins mehr als erfüllt hat und deshalb heute, wie schon erwähnt, zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel der „Silbernen Raute“ ausgezeichnet wird. Er gratulierte dem scheidenden FC-Vorsitzenden und bedankte sich auch bei dem (leider nicht anwesenden) Chronisten und Ehrenamtsbeauftragten Karl Heinz Riederer für die gewissenhafte Vorbereitung der Unterlagen.

Einzelne Punkte näher betrachtet:

Ehrenamt

  • Der Verein erfüllt sein Schiedsrichter-Soll und hat mit Heribert Irrgang einen neuen Schiedsrichter
    gewonnen und alle Schiedsrichter werden zu den Veranstaltungen des Vereins eingeladen
  • Die Schiedsrichter-Ausrüstung wird vom Verein gestellt
  • Einladung aller Mitarbeiter zu allen Feierlichkeiten
  • Übungsleiter werden zu Fortbildungen geschickt und der Verein übernimmt die anstehenden Kosten
  • Der Verein fördert das Image des Ehrenamtes in der Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen,
    in der eigenen Homepage und in der Vereinszeitung

Jugend

  • Der Verein hat eine B-, C-, E-, F-Jugendfußballmannschaft
  • Es wurden neue Trainer für die Nachwuchsspieler gewonnen
  • Der Verein hat eine jugendgerechte Selbstverwaltung und die Jugend präsentiert sich in der Presse,
    in der Stadionzeitung und auch in der Homepage
  • Freizeitaktionen für Kinder und Jugendliche: Freizeit + Wanderung, Schwimmbadbesuch, Grillfeste,
    Besuch eines Bundesliga-Spiels
  • Zusammenarbeit mit dem Kindergarten: Schnupperkurse im Bereich Fußball
  • Der Verein verfügt über einen kindergerechten Bereich
  • Im Sportheim gibt es eine alkoholfreie und rauchfreie Zone
  • Besucht werden Veranstaltungen des BLSV, Seminare der Bayerischen Sportjugend und „Fit for Kids“

Breiten- und Freizeitsport

  • Kinderturnen, Tischtennis für Kinder und Jugendliche 
  • Skikurse für Kinder und Jugendliche
  • Breitensportangebote für Männer: Fit ab 40
  • Breitensportangebote für Frauen: Gymnastik, Aerobic, Step-Aerobic
  • Breitensport für Familien: Rodeln, Kegeln, Gymnastik, Fußballspiel zwischen Müttern und Söhnen/Töchtern
  • Schnupperkurse bei: Herrengymnastik, Badminton, Fußball
  • Ansprechpartner für Breitensport

Gesundheit und Prävention

  • Alle antialkoholischen Getränke sind billiger als alkoholische
  • Gute Zusammenarbeit mit Treffpunkt Ehrenamt, Landratsamt und Gesundheitsamt in Cham
  • Plakate werden aufgehängt (Suchtprävention)
  • Der Verein beteiligt sich an Suchtpräventionsmaßnahmen des BLSV
  • Anlagen des Vereins sind behindertengerecht
  • Maßnahmen zur Gesundheitsprävention: Wassergymnastik, Rückenschule
  • Aktion zum Ernergiesparen

 

FC CHAMERAU erhält „Silberne Raute“ durch Bayerischen Fußball-Verband

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Auf dem Bild (v.li.): Fussball-Abteilungsleiter Michael Wutz, Spielgruppenleiter/Oberpfalz Josef Wocheslander, 2. Vorstand des FC Chamerau (Hauptverein) Heribert Irrgang, Vereinsehrenamtsbeauftragter Karl-Heinz Riederer (mit Urkunde der „Silbernen Raute 2008“), 1. Vorstand des FC Chamerau (Hauptverein) Max Mühlbauer, Kreisehrenamtsbauftragter/Oberpfalz des BFV Georg Höcherl, 1. Bürgermeister Stefan Baumgartner

Zum Anlass der Verleihung der „SILBERNEN RAUTE“ lud der FC Chamerau im Jahr 2008 zu einem Ehrenabend. Dabei konnte der 1. Vorstand des Hauptvereins des FC Chamerau, Max Mühlbauer, neben dem 1. Bürgermeister Stefan Baumgartner, den 2. Bürgermeister Christian Glonner, die anwesenden Gemeinderäte und Vereinsmitglieder und Spielgruppenleiter Josef Wocheslander und ganz besonders den Kreisehrenamtsbeauftragten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) Georg Höcherl im Vereinsheim auf der Regeninsel in Chamerau begrüßen.

In seinen Grußworten erklärte der Kreisehrenamtsbeauftragte Georg Höcherl, dass es für ihn eine große Freude sei, den FC Chamerau bei der heutigen Veranstaltung mit der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Fussball-Verbandes, der „Silbernen Raute“ auszuzeichnen. Die „Silberne Raute“ ist ein Gütesiegel des Bayerischen Fussball-Verbandes, mit dem ein Verein nach außen sichtbar demonstrieren kann, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Annforderungen unserer Zeit gerecht wird. Die „Silberne Raute“ wird mit der entsprechenden Jahreszahl verliehen. Vereine, die innerhalb von fünf Jahren die Leistung mindestens zweimal wiederholen, werden im fünften Jahr mit der „Goldenen Raute“ ausgezeichnet. Von insgesamt 40 möglichen Punkten, die in die Bereiche Ehrenamt - Jugend - Breiten- und Freizeitsport - Gesundheit und Prävention gegliedert sind, hat der FC Chamerau wesentlich mehr erreicht als notwendig sind. Die hohe Anzahl der Punkte beweist, wie aufopferungsvoll der FC Chamerau geführt wird. Georg Höcherl gratulierte dem FC Chamerau recht herzlich zu dieser Auszeichnung und überreichte an den Vorstand Max Mühlbauer die entsprechende Ehrenurkunde.

Die einzelnen Bereiche und Kriterien näher betrachtet:

Ehrenamt

  • Der Verein hat einen geschulten Vereinsehrenamtsbeauftragten (Karl-Heinz Riederer)
  • Die Schiedsrichter erhalten vom Verein die SR-Kleidung und werden zur Weihnachts- und  
    Saisonabschlussfeier eingeladen
  • Ein Ehrenabend wird durchgeführt und alle Mitarbeiter werden einmal jährlich zum Ausflug eingeladen
  • Der Verein übernimmt die Ausbildungs- und Fortbildungskosten
  • Weiterbildung der Mitarbeiter (Erste-Hilfe-Kurs, Spitzingsee/Ski-Abteilung)
  • Veröffentlichung und Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Personen in der Presse und in der 
    Vereinszeitung

Jugend

  • Der Verein hat eine jugendgerechte Selbstverwaltung
  • Der Verein hat eine A-, C-, D-, E-, F-, G-Jugendfußballmannschaft
  • Neue Betreuer konnten gewonnen werden
  • Freizeitaktionen für Kinder und Jugendliche: Besuch von Freizeiteinrichtungen in Fichtelberg und Spitzing,
    Zeltlager, Schwimmbadbesuch
  • Schnupperkurse für F- und G-Junioren
  • Minimeisterschaften (Tischtennis)
  • Ein TT-Turnier mit der Schule
  • Der Verein besitzt einen Jugendraum
  • Alkoholfreie Zone und Rauchverbot am Sportplatzgelände

Breiten- und Freizeitsport

  • Jugendmannschaften im Badminton und Tischtennis
  • Kinderturnen
  • Rope-Skipping
  • Skikurse für Jugendliche
  • Breitensportangebote für Männer und Frauen: Fussball, Kegeln, Herren-/Damengymnastik, Badminton,
    Tischtennis, Eisstockschießen, Skifahren
  • Für die Familie gibt es eine Freizeitradlergruppe, einen mobilen Grillplatz
  • Der Verein hat einen Ansprechpartner für Breitensport

Gesundheit und Prävention

  • Alle antialkoholischen Getränke sind billiger sind alkoholische
  • Der Verein besucht die Veranstaltung „Rauchfreies Vereinsheim“
  • Plakate zur Fairness hängen im Vereinsjugendheim
  • Behindertengerechtes WC
  • Die ansässigen Massagepraxen führen Aufklärung bezüglich Sportverletzung durch
  • Der Verein bietet Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik über die Volkshochschule (VHS) an
  • Zusammenarbeit mit Volkshochschule (VHS), Sportlehrer, Krankenkasse und Landratsamt