Eisstock-Abteilung

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Eisstock-Abteilung des FC Chamerau!

 

Josef sen. Nachreiner bleibt an der Abteilungsspitze

Die Jahresversammlung der FC Eisstockabteilung zeigte, dass hier kein Führungsproblem besteht und alle an einem Strang ziehen.

 Chamerau. Die Stockschützen des FC Chamerau sind eigentlich die einzige Abteilung im Verein, die praktisch einen Terminkalender „rund um das Jahr“ haben. Was sie in den einzelnen Monaten zwischendurch wechseln, sind die Scheiben an den Stöcken, wenn sie vom Asphalt auf das Kunsteis gehen- und die Sportkleidung. In die Ecke ge­stellt wird da, wie dies früher der Fall war, nach der Eisschmelze der Stock keineswegs, in der Zeit danach beginnt eigentlich die „Saison“ erst richtig.
Viele Vereine haben Probleme, eine Vorstandschaft zu finden. Nicht so bei der FC Eisstockabteilung. Hier ziehen alle an einem Strang, und somit hatte man bei der Jahresversammlung am Freitag beim Bäckerwirt keinerlei Probleme bei den Neuwahlen.Abteilungsleiter Josef Nachreiner begrüßte zunächst die erschienenen Mitglieder und den FC-Hauptvorsitzenden Lothar Greisinger. Beim Totengedenken erinnerte er an den in diesem Jahr verstorbenen Karl Kappenberger, bevor er auf die wirtschaftlichen, sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten der Eisstöckler im vergangenen Jahr zurückblickte.

 Sparsam gewirtschaftet

„Eigentlich schau i lieber nach vorn als zurück“, erklärte am Freitag Josef Nachreiner der Abteilungsleiter der Eisstockschützen im FC Chamerau, bei seinem Tätigkeitsbericht, „aber desmoi schau i doch zurück“. Denn er hatte allen Grund, seinen Mitstreitern in der Abteilungsleitung und den Mitgliedern zu danken, dass die beiden letzten Jahre mit dem 45- jährigen Gründungsjubiläum so erfolgreich abgelaufen sind. Beim wirtschaftlichen Rückblick bemerkte der Vorsitzende, dass man sich mit größeren Geldausgaben dem Kassenstand entsprechend zurückhielt.

Nachreiner listete dann die sportlichen Leistungen der Stockschützen, aber auch die vielen anderweitigen Aktivitäten auf, die in sieben Monatsversammlungen vorbereitet worden waren. Bei 46 Turnieren mit 21 Schützen so Josef Nachreiner gab es keinerlei Probleme bei der Mannschaftsaufstellung zu den Turnieren. Großen Dank sprach der Abteilungsleiter dabei Hans Riederer aus, der als Sportlicher Leiter die Fäden wie schon viele Jahre zuvor, immer in der Hand hatte. Die Abteilung hat vier Herren Teams- und zwei AH-Teams im Spielbetrieb. Viermal konnte der erste- fünf mal der zweite und siebenmal der dritte Platz erreicht werden. Es wurden Turniere mit insgesamt 88 Mannschaften auf den eigenen Bahnen in Chamerau durchgeführt, 21 Damen oder Herren waren im Einsatz. Das traditionelle Sommerturnier wurde mit 33 Mannschaften aus dem Landkreis Cham abgehalten. Die Abteilung war zum wiederholten Mal Ausrichter einer Gruppe zur Kreisklassen-Meisterschaft auf Verbandsebene sowie der Veranstalter der Gemeindemeisterschat im Sommer und Winter. Was weiterhin fehlt, sei der Nachwuchs. Trotz einiger junger Schützen die sich der Abteilung anschlossen, sei weiterhin „frisches Blut“ dringend notwendig, um der gegenwärtigen Überalterung der Teams entgegenzuwirken.

Josef Nachreiner zeigte sich mit der Zusammenarbeit zwischen Abteilungsleitung und Mitgliedern mehr als zufrieden. Er dankte seinem Helfer­team für ihren Einsatz und auch den Schirm­herren, Sponsoren, Schiedsrichtern und den Mitarbeitern in der Abteilungsleitung für ihre Unterstützung. Nachreiner dankte außerdem Karl Träger, der die Sportanlage im Außenbereich gut betreuen würde, den Damen im Verkaufsraum, die sich immer wieder unentgeltlich für alle möglichen Arbeiten zur Verfügung stellten.

Neben dem Rückblick auf die Saison im sportlichen Bereich wurde auch an die gesellschaftlichen Veranstaltungen erinnert. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war wieder das Vatertagsschießen auf der Insel, das von der Bevölkerung immer wieder gerne angenommen wird. Am Kameradschaftsabend nahmen 45 Personen teil.

Einblick in die Kassengeschäfte gab Andreas Weingärtner. Dabei wurde deutlich, dass sparsam gewirtschaftet wurde. Kassenleiter Weingärtner konnte von einem, guten Vereinsjahr mit einem leichten Plus berichten, wobei die Haupteinnah­men aus den Gemeindemeisterschaften, Kreis- und vom Pokal­turnier kamen. „Mit den Startge­bühren und den damit verbundenen Fahrtkosten sind die Hauptausgaben be­gründet“, sagte Weingärtner und be­dankte sich für einige Spendenein­gänge. Die Kassenrevisoren bescheinigten eine ordentliche Kassenführung.

 „Es geht in einem Verein nicht darum, ob eine Abteilung die Erste ist oder nicht, sondern darum, ob sie ein Pfeiler im Verein ist - und die Eisstockabteilung ist trotz der wenigen Mitglieder einer“, lobte FC-Hauptvorsitzender Lothar Greisinger in seinem Grußwort. Im Eissport sei es schwierig, Nachwuchsarbeit zu betreiben, trotzdem solle man sich darum bemühen. Der Vorsitzende lobte die Abteilungsmitglieder für ihre tatkräftige Arbeit beim 45 jährigen Jubiläum, weiterhin bekräftigte er bei seinem Grußwort die überaus gute Zusammenarbeit mit den Eisstockschützen. Er selber hat als Hauptvorstand keine Probleme mit dieser Abteilung und sie sei für ihn praktisch ein Selbstläufer. Dies sei das Er­gebnis einer soliden und engagierten, den Möglichkeiten angepassten zukunftsorientierten Vereinsarbeit. Dies sei zurückzuführen auf ein eingespiel­tes Team um die beiden Abteilungsleiter Josef Nachreiner und Willi Roider, die es im­mer wieder verstehen, die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Die Arbeit in der Eisstockabteilung sei geprägt von Har­monie, Zusammenhalt und Kamerad­schaft. Greisinger lobte die Abteilung für die gezeigten Teilnahmen und den „Wahnsinn“ der vielen Turnierteilnahmen, die die Abteilung jedes Jahr zu bewältigen hätte. Greisinger  appellierte zum Schluss an die Mitglieder weiterhin zum Wohle des FC Chamerau zusammenzuhalten.

 

Abteilungsleitung in Rekordzeit gewählt

 

Nach der Entlastung der Abteilungsleitung erfolgten unter Leitung von Lothar Greisinger und Manfred Höchstetter die Neuwahlen. In der Rekordzeit von neun Minuten, dank guter Vorgespräche konnte eine Abteilungsleitung gewählt werden. An der Spitze der Abteilung steht für weitere zwei Jahre Josef Nachreiner, dem als Stellvertreter Willi Roider wieder zur Seite steht. Sportlicher Leiter bleibt Johann Riederer. Die Kassengeschäfte verwal­tet wieder Andreas Weingärtner. Die Aufgaben des Schriftführers übernimmt wieder Hermann Schropp. Alles beim Alten blieb ebenso bei der übrigen Ämterverga­be an Josef Nachreiner jun. und Karl Träger (Haus und Bahnwarte), Hans Riederer (Chronist) und Hermann Schropp (Pressewart).

 

Der wieder gewählte 1. Abteilungsleiter bedankte sich im Namen der neuen Abteilungsleitung für das ausgesprochene Vertrauen. Er will die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Hauptverein und den anderen Abteilungen weiterhin so fortführen. Das Training findet ab sofort am Samstag  ab 13 Uhr auf den Bahnen auf der Regeninsel statt. Anfangs Januar findet das Training, falls schlechtes Wetter herrschen sollte in der Stockhalle in Untertraubenbach statt.

 

Nachreiner bedankte sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme an der Versammlung und die gebotene Aufmerksamkeit, wünschte ein erfolgreiches sportliches Jahr sowie gute Zusammenarbeit. (che)

ko che Diese Mannschaft

 Diese Mannschaft lenkt die Geschicke der Eisstockabteilung in den nächsten zwei Jahren mit (von links) Hauptvereinsvorsitzender und Wahlleiter Lothar Greisinger, Willi Roider , Andreas Weingärtner, Hermann Schropp, Josef sen. Nachreiner, Josef jun. Nachreiner und Karl Träger. Foto: Hermann Schropp

 

Kameradschaftsabend 2019 / Gesellschaftlich und sportlich „gut in Schuss“     Zeitung 20.11.2019

Vereinsleben Die besten Mannschafts- und Einzelschützen bei der Vereinsmeisterschaft erhielten Plaketten - Die Mitglieder waren wieder viel im Einsatz - Zahlreichen Helfern gedankt.

Von Hermann Schropp

Chamerau. Das beendete sportliche Vereinsjahr gibt immer Anlass in einem Verein Bilanz zu ziehen. Auf diesen Nenner brachte es auch der erste Abteilungsleiter der Eisstockschützen Josef Nachreiner beim Kameradschaftsabend am Samstag. Fast vollzählig waren die aktiven Mitglieder mit Frauen oder Freundinnen erschienen, unter ihnen Bürgermeister Stefan Baumgartner,  die Vorstandschaft des FC Chamerau mit 1.Vorsitzenden Lothar Greisinger und dessen Stellvertreter Christian Glonner. Begrüßen konnte Nachreiner auch die Ehrenmitglieder Hans Riederer und Karl-Heinz Riederer sowie Schirmherren, Spender und Freunde aus Betrieben und Firmen.

 Stockerlplätze mit guter Ausbeute

Nach einem gemeinsamen Abendessen ging Abteilungsleiter Nachreiner auf das abgelaufene Vereinsjahr ein. Die Leistungen der sechs im Verbandsspielbetrieb stehenden Mannschaften waren in den Bilanzen der Meisterschaften Winter und Sommer zusammengefasst Positiv, wenngleich die Platzierungen bei Turnieren auf die vorderen Plätze etwas zurückgegangen seien. Die teils guten Ergebnisse wogen dabei auch einen hin und wieder aufgetretenen kleinen „Patzer“ auf. Nachreiner dankte seinen Mitstreitern in der Abteilungsleitung und den Mitgliedern, dass die Saison so erfolgreich verlaufen sei. „Diese Saison war wieder eine Erfolgreiche in der nunmehr 46 jährigen Geschichte der Eisstockabteilung“ so der Abteilungsleiter. Natürlich gab es für den einen oder anderen Aktiven hin und wieder eine Verschnaufpause, doch rein statistisch gesehen war fast immer eine Mannschaft das ganze Jahr über an jedem Wochenende im Einsatz.

Abteilungsleiter Nachreiner listete dann die sportlichen Leistungen der Stockschützen, aber auch die vielen anderweitigen Aktivitäten auf, die in sieben Monatsversammlungen vorbereitet worden waren. Bei 46 Turnieren mit 21 Schützen so Josef Nachreiner gab es keinerlei Probleme bei der Mannschaftsaufstellung zu den Turnieren. Großen Dank sprach der Abteilungsleiter dabei Hans Riederer aus, der als Sportlicher Leiter die Fäden wie schon viele Jahre zuvor, immer in der Hand hatte. Die Abteilung hat vier Herren Teams- und zwei AH-Teams im Spielbetrieb. Viermal konnte der erste- fünf mal der zweite und siebenmal der dritte Platz erreicht werden. Es wurden Turniere mit insgesamt 88 Mannschaften auf den eigenen Bahnen in Chamerau durchgeführt, 21 Damen oder Herren waren im Einsatz. Das traditionelle Sommerturnier wurde mit 33 Mannschaften aus dem Landkreis Cham abgehalten. Die Abteilung war zum wiederholten Mal Ausrichter einer Gruppe zur Kreisklassen-Meisterschaft auf Verbandsebene. Was weiterhin fehlt, sei der Nachwuchs. Trotz einiger junger Schützen die sich der Abteilung anschlossen, sei weiterhin „frisches Blut“ dringend notwendig, um der gegenwärtigen Überalterung der Teams entgegenzuwirken.

 Sportliche Aktivitäten der Abteilung

Vereinsmeisterschaften Winter: Einzelmeister 1. Willi Roider, 140 Punkte; 2. Bernhard Glonner, 124 Punkte; 3. Andreas Weingärtner, 116 Punkte. - Mannschaftsmeister wurden Andreas Weingärtner, Willi Roider, Martin Burkhardt und Heiner Mayer.

 Bei der Vereinsmeisterschaft Sommer traten drei Mannschaften an. Der Siegermannschaft gehörten an Christian  Glonner, Andreas Schmatz, Martin Burkhardt und Heiner Mayer. Die Vereinsmeisterschaft Sommer im Einzelwettbewerb konnte bei 13 Teilnehmern Karl Träger mit 132 Punkten für sich entscheiden. Auf den Rängen folgten Hans Schmatz mit 128 Punkten und Heiner Mayer mit 116 Punkten.

 Gemeindemeisterschaft Winter. Die Eisstockabteilung organisiert seit Jahren schon Gemeindemeisterschaften im Stockschießen. Gemeindemeister Winter (20 Mannschaften) wurden „Die Mühlbauers/Staninger", der Mannschaft gehörten Christian Kopp, Waldemar Holzer, Willi Roider, Martin Dendorfer und Martin Burkhardt an.

 Gemeindemeisterschaft Sommer. Hier waren 17 Mannschaften am Start. Sieger wurde das  „Mix Team", mit Katrin Jäger,  Heike Bergbauer, Andreas Weingärtner und Karl Träger.

 Für Rekordeinsätze wurden mehrere Aktive geehrt: Die meisten Einsätze hatten in dieser Saison Andreas Schmatz und Martin Burkhardt mit jeweils 26, ihnen folgte Theo Feil mit 25 Einsätzen .

 Noch imposanter hörte sich das Ge­samtergebnis der Turniereinsätze seit 1973 an. Hier führt Johann Riederer mit 1236 Einsätzen die „Hitliste“ an. Auf den weiteren Plätzen folgen: Josef Nach­reiner (1098) und Willi Roider (852).

Bei der Winter und Sommermeisterschaft auf Verbandsebene konnten durchwegs positive Erfolge erzielt werden. Der 1. Mannschaft (Theo Feil, Andreas Schmatz, Willi Roider und Martin Burkhardt gelang bei der Bezirksligameisterschaft Sommer mit dem 1. Platz der Aufstieg in die Bezirks-Oberliga.

Neben dem Rückblick auf die Saison im sportlichen Bereich wurde auch an die gesellschaftlichen Veranstaltungen erinnert. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war wieder das Vatertagsschießen auf der Insel, das von der Bevölkerung immer wieder gerne angenommen wird.

Viele zogen an einem Strang

Dies verband Josef Nachreiner mit einem Dank an alle Aktiven und die Schiedsrichter, die immer wieder bereit sind, für den FC Chamerau anzutreten. Dank sagte er abschließend auch allen, die sich das Jahr über für die Eisstockabteilung engagierten, besonders hervorzuheben sei das Engagement des Sportlichen Leiters Hans Riederer, der durch seine Vereinsarbeit unverzichtbar für die Abteilung sei. Dank galt auch 2. Abteilungsleiter Willi Roider sowie Schriftführer und Pressewart Hermann Schropp, der für die Auswertungen bei den verschiedensten Aktivitäten verantwortlich zeichnet. Nachreiner dankte seinem Kassenverwalter Andreas Weingärtner für seine Tätigkeit als Verwalter der Abteilungskasse. Der Abteilungsleiter hob hervor, dass vieles nicht ginge, wenn man all diese Leute nicht hätte.

Dankesworte richtete er auch an die Frauen der Eisstockschützen, die bei Turnieren und Meisterschaften des FC im Verkauf tätig waren. Die Liste mit Spendern und Gönnern und den vielen Helfern bei verschiedenen Veranstaltungen der Abteilung war lang. Sein besonderer Dank galt dem Mitglied Karl Träger, der die Eisstockbahnen und die dazugehörende Außenanlage das Jahr über in tadellosem Zustand hält. Dank galt auch Bernhard Glonner, der immer für volle Kühlschränke sorgte, sowie den beiden Schirmherren für die Gemeindemeisterschaften. Nicht vergessen hatte der Redner dabei die Gemeinde die immer da ist wenn sie gebraucht wird.

Diese Schützen

Diese Schützen wurden Mannschafts-Vereinsmeister Sommer, (von links) Andreas Schmatz, Heiner Mayer, Christian Glonner und Martin Burkhardt.

Vereinsmeister

Vereinsmeister im Zielwettbewerb Sommer wurde Karl Träger, vor Hans Schmatz und Heiner Mayer (von links). Fotos: Hermann Schropp

 

 Das „Mix Team“ ist Sommerstock-Gemeindemeister 2019
Eisstockturnier 17 Mann­schaften liefern sich span­nenden Wettkampf bei Traditionsveranstaltung

Von Hermann Schropp

 Chamerau. Seit 1984 gehört die Ermittlung der Gemeindemeister im Stockschießen, jeweils im Som­mer und Winter, zu einer beliebten sportlichen Betätigung auch für Laien dieser Sportart. Organisator und Ausrichter der Wettkämpfe ist jeweils die Eisstockabteilung des FC Chamerau, dessen Einladung zum Sommerwettbewerb 17 Mann­schaften gefolgt sind. 68 Schützen oder Schützinnen - aufgeteilt in zwei Gruppen, sorgten jedenfalls am Samstag auf den fünf Asphaltbahnen in Chamerau wieder für Stimmung. Beschirmt wurde es von Bürgermeister Stefan Baumgartner. Dieser erfüllte seine Aufgabe angesichts des herrlichen Wetters hervorragend. Die Gemeindemeisterschaft im Stockschießen ging mit 17 gemeldeten Viererteams in das 36. Austragungsjahr.  Die Ausrichter vom FC Chamerau mit Abteilungsleiter Josef Nachreiner an der Spitze freuten sich sehr, dass so viele Mannschaften die Einladung angenommen hatten. 

 Nachreiner meinte, dass die konstante Zahl der Teilnehmer klar beweise, dass der Gemeindewettbewerb sich in seinem 36. Jahr weiterhin großer Zustimmung bei den Stockschützen erfreue. So mancher „Gelegenheitsstöckler“ wuchs über sich hinaus, um den Titelaspiranten Paroli zu bieten. Es sei zudem erstaunlich, mit welcher Genauigkeit und welch guten Leistungen einige Schützen aufwarteten, obwohl sie in keinem Training stehen. Zum Eisstockschießen gehört neben dem Können aber immer auch Glück, und das war an diesem Tag nicht jedem hold. Bevor der erste Stock in den Vor­mittagsstunden geschwungen wur­de, begrüßte Abteilungsleiter Josef Nachreiner alle Anwesenden. Bei optimalen äußeren Bedingungen zog sich der Wettkampf über mehrere Stunden in die Länge, denn die Moarschaften mussten „jeder gegen jeden“ bei je­weils sechs Kehren antreten.

 Die Organisatoren, die turniererfahrenen Mitglieder der FC Eisstockabteilung, führten den Wettbewerb in zwei Gruppen durch. Der jeweilige Gruppensieger mit der höchsten Punktzahl stand dann auch zum finalen Endkampf um die Gemeindemeisterschaft. Er wurde im Vorjahr von der Mannschaft „AH- Skiabteilung“ gewonnen, die heuer nur auf Platz 6 in der Gruppe A kamen.

 Die Gruppe A startete am Samstag bereits um 9 Uhr, während die Gruppe B um 13.30 Uhr antrat. Die Mannschaften lieferten sich teilweise recht spannende Kämpfe, so dass, bei insgesamt sechs Endergebnissen die Note für die Rangfolge herangezogen werden musste. Nach erfolgter Auswertung fand im Vereinsheim des FC Chamerau auf der Insel die Ehrung der Gewinner und die Bekanntgabe der weiteren Platzierungen statt.

 Zwei „Profis" durften in jeder Mannschaft dabei sein. Dennoch gab es immer wieder guten und vor allem spannenden Stocksport zu se­hen. Spannend blieb es allemal, denn erst in der Schlussrunde fiel in den beiden Gruppen aus einem Trio von Sieganwärtern die packende Entscheidung. „Die Staninger“ die den Pokal bereits fünfmal in Empfang nehmen durften, waren auch dieses Jahr wieder der Favorit auf den Titel. Sie konnten in der Gruppe B mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden behaftet aber der besseren Stocknote gegenüber dem „Stammtisch Hörwalting“ am Ende nur den dritten Platz belegen. Im Endspiel lieferten sich die Finalisten einen spannenden Wettkampf um die Punkte, schließlich gab es einen wertvollen Pokal und den Titel „Ge­meindemeister Sommer“ zu gewinnen. Am späteren Nachmittag wurde das Endschießen zwischen den beiden Gruppenersten um die 36. Gemein­demeisterschaft ausgetragen.

 Das mit Spannung erwartete Fi­nale zwischen  „Hochwies“, angetreten mit Hans Schmatz, Hans Riederer, Peter Laumer und Josef Erhard, gegen das „Mix Team“ mit Heike Bergbauer, Karl Träger, Katrin Jäger und Andreas Weingärtner, war dann eine knappe und langwierige Angelegenheit. Nach sechs Kehren hieß es 19:19 so dass es in die Verlängerung ging. Ein Novum in der 36 jährigen Geschichte war dann die Ermittlung des Meisters. Es wurden insgesamt zehn Kehren geschossen bis der neue Meister feststand. Das Endergebnis lautete dann 22:30 für den erstmaligen Gewinner der Gemeindemeisterschaft Sommer, das „Mix Team“.

 Bei seiner Einführung zur Sieger­ehrung bedankte sich Abteilungslei­ter Nachreiner bei seinen Mitgliedern in der Vorstandschaft, dem Team die die Vorbereitung zur Gemeindemeisterschaft wieder mustergültig abgewickelt haben und natürlich den Frauen und Männern im Verkaufsraum. Für die Teilnahme an der Gemeindemeisterschaft (darunter auch vier Damen) galt sein Dank den Mannschaften. Nicht unerwähnt lies Nachreiner seinen Dank an Bürgermeister Stefan Baumgartner, der zum wiederholten Mal die Schirmherrschaft übernahm.

 Der Schirmherr dankte in seinen Grußworten der Abteilungsführung da­für, dass sie die Tradition der Ge­meindemeisterschaft im Eisstock­schießen auch heute, aufrechterhal­ten hatten. Stefan Baumgartner konnte erfreut feststellen, dass ein im Jahr 1977 eingeführter Wettbewerb für nichtaktive Stöckler weiterhin lebendig ist.

 Abteilungsleier Nachreiner nahm zu­sammen mit seinem Stellvertreter Willi Roider die Siegereh­rung vor, beide überreich­ten an die Mannschaft „Mix Team“ den Wander­pokal und die Erinnerungsplaketten in Gold. „Hochwies“ als Zweitplatzierte erhielten die sil­bernen Erinnerungsplaketten. Die weiteren Teilnehmer und die Gruppensieger erhielten Sachpreise in Form von Naturalien. Die Letzten jeder Gruppe bekamen „Schwarzwürste“ als Trostpreis, wie es seit jeher bei der Eisstockabteilung der Brauch ist.

 Die Ergebnisse: Gruppe A 1. „Hochwies“ 12:2 Punkte, Stocknote 1,789 2. „Die Mühlbauers“ 10:4 (1,773); 3. „FC Tischtennisabteilung“ 8:6 ; 4. „The Incredibles“ 6:8 (1,000); 5. „Die Störrischen“ 6:8 (0,967); 6, „AH -Skiabteilung“ 6:8 (0,780); 7. „FC Fußballabteilung I Kopp“ 6:8 (0,693); 8. „FC Fußballabteilung II Wagner“ 2:12 .

 Die Ergebnisse Gruppe B 1. „Mix Team“ 13:3 Punkte; 2. „Die Kings“ 12:4; 3. „Die Staninger“ 11:5 (2,235); 4. „Stammtisch Hörwalting“ 11:5 (2,040); 5. „Rüscherl Brothers“ 10:6; 6. „FC Fußballabteilung III Hintereder“ 6:10; 7. „FFW Chamerau“ 5:11; 8. „Die vier Letzten“ 4:12; 9. „Die Allerletzten“ 0:16 Punkte.

Die Mannschaft Mix Team

Die Mannschaft „Mix Team“ vordere Reihe von rechts mit Karl Träger, Katrin Jäger, Heike Bergbauer und Andreas Weingärtner mit den Siegerplaketten gewann den Gemeindemeistertitel Sommer im Stockschießen. Den Vizemeistertitel sicherten sich „Hochwies“ hintere Reihe. Mit auf dem Foto Abteilungsleiter Josef Nachreiner hintere Reihe links sowie Schirmherr Stefan Baumgartner vorne links.

 

 

„Die Mühlbauers“ und „Die Staninger“ sind gemeinsamer Gemeindemeister Winter 2018/2019  

Eisstockturnier: Insgesamt 20 Mannschaften lieferten sich spannende Wettkämpfe

 Chamerau. Seit 1984 gehört die Ermittlung der Gemeindemeister im Stockschießen jeweils im Sommer und Winter zu einer beliebten sportlichen Betätigung auch für Laien dieser Sportart. Organisator und Ausrichter der Wettkämpfe ist stets die Eisstockabteilung des FC Chamerau, Schirmherr war wieder Bürgermeister Stefan Baumgartner. Die Gemeindemeisterschaft im Stockschießen ging mit 20 gemeldeten Viererteams in das 31. Austragungsjahr.

 Die Ausrichter vom FC Chamerau mit Abteilungsleiter Josef Nachreiner sen. an der Spitze freuten sich sehr, dass so viele Mannschaften die Einladung angenommen hatten. Nachreiner meinte bei der Begrüßung, dass die konstante Zahl der Teilnehmer klar beweise, dass der Gemeindewettbewerb sich in seinem 31. Jahr weiterhin großer Zustimmung bei den Stockschützen erfreue. Als Schirmherr konnte wieder Bürgermeister Stefan Baumgartner, selbst ein leidenschaftlicher Stockschütze und Teilnehmer, gewonnen werden. Dieser erfüllte seine Aufgabe angesichts des herrlichen Wetters wenngleich es durch den „Böhmischen“ saukalt war hervorragend. Nachdem die Vereinsmeisterschaft Winter mangels Eis nicht abgehalten werden konnte, mussten die Stöckler auf die Asphaltbahnen am Sportplatz ausweichen.

 In der Gruppe A starteten: The Incredibles, Team OB, Mühlbauers, Männergesangverein, Stammtisch Bäckerwirt, Die Störischen, FC Tischtennisabteilung, Feuerwehr Staning, FC Skiabteilung AH und die FC Fußballabteilung I. In der Gruppe B gingen an den Start: Hochwies, FC Fußballabteilung II, Staninger, Die Kings, Mix Team, Stammtisch Hörwalting, Feuerwehr Chamerau, Ohne Namen, Breit und Hape und Glonner Christoph +. „Die Gemeindemeisterschaft Winter im Eisstockschießen gehört zu den wenigen Veranstaltungen, die sich über so lange Zeit gehalten haben“, so Abteilungsleiter Josef Nachreiner bei der Begrüßung der ersten Gruppe. Dass dies der Fall sei, sei vor allem der Verdienst der Vereine, die immer wieder Mannschaften zur Teilnahme angemeldet haben. Die Resonanz war heuer enorm: 80 Schützen nahmen am Samstag, aufgeteilt in zwei Gruppen, teil. Zwei Profis durften in jeder Mannschaft dabei sein, der Rest waren Amateure. Dennoch gab es immer wieder guten und vor allem spannenden Stocksport zu sehen. Viele Zuschauer fanden den Weg auf die Insel zu den Sommerstockbahnen, um ihre Favoriten anzufeuern. Die Jury um Schiedsrichter Andreas Weingärtner und Wettbewerbsleiter Josef Nachreiner verfolgten das emsige Treiben auf den Stockbahnen, um das Ergebnis zu ermitteln.

 Bevor Abteilungsleiter Josef Nachreiner beim „Bäckerwirt“ zur Siegerehrung schritt, zollte er den teilnehmenden Vereinen und Gruppen Dank für ihr Engagement. Dankesworte gingen an alle freiwilligen Helfer für ihre Arbeit und an die Kuchenspender. Die „Staninger“, die den Pokal bereits 2014 und 2016 in Empfang nehmen durften, waren auch dieses Jahr wieder der Favorit auf den Titel. Sie konnten in der Gruppe B mit einer Niederlagen behaftet gegenüber dem Mixteam und den Kings, den Siegern aus 2017 in der Gruppe B Sieger werden.

 Die Vormittagsgruppe brachte folgendes Ergebnis: 1. „Die Mühlbauers“ 16:2 Punkte; 2. „Stammtisch Bäckerwirt“ 15:3; 3. „Männergesangverein“ 14:4; 4. „FC Fußballabteilung I“ 12:6; 5. „FC Tischtennisabteilung“ 10:8; 6. „FC Skiabteilung / AH“ 9:9 ; 7. „The Incredibles“ 8:10; 8. „Team OB“ 6:12; 9. „Feuerwehr Staning“ 4:14; 10. „Die Störischen“ 0:18 Punkte.

 In der Gruppe B befand sich der Pokalverteidiger „Hochwies“ aus 2015, der sich aber in diesem Jahr mit dem 7. Platz zufriedengeben musste. Sieger wurden die „Staninger“ mit nur eine Niederlage zu verzeichnen hatten. Die Ergebnisse Gruppe B: 1. „Staninger“ 16:2 Punkte. 2. „Mixteam“ 13:5; 3. „Die Kings“ 12:6 Punkte und der Stocknote 1,676; 4. „Stammtisch Hörwalting“ 12:6, Stocknote (1,547); 5. „Fußballabteilung  II“ 10:8; 6. „Glonner Christoph +“ 8:10 Stocknote 1,111; 7. „Hochwies“ 8:10 Stocknote (0,955); 8. „Feuerwehr Chamerau“ 7:11; 9. „Ohne Namen“ 6:12; 10. „Breit und Hape“ 2:16 Punkte.

 Der letzte Vergleich, bei dem die zwei Gruppensieger um die Gemeindemeisterschaft spielen sollten, entfiel dieses Jahr, denn die Mannen von „Die Staninger“ und die der „Die Mühlbauers“ waren jeweils mit einer Ausnahme identisch. Die Abteilungsleitung entschied kurzerhand mit Einverständnis der beiden Gruppensieger, das beide zu Gemeindemeistern erklärt werden. Den neuen Gemeindemeistern, Winter 2018/19, den Teams „Die Staninger“, gehörten Christian Kopp, Waldemar Holzer, Willi Roider und Martin Burkhardt an, bei den „Die Staninger“ spielten: Christian Kopp, Waldemar Holzer, Willi Roider und Martin Dendorfer. Die Siegermannschaft wurden mit dem Wanderpokal und den goldenen Plaketten ausgezeichnet. Die weiteren Platzierten erhielten jeweils einen Sachpreis in Form von Brotzeiten. Die Letzten jeder Gruppe bekamen ein paar Schwarzwürste als Trostpreis.

 Gemeinsamer

Gemeinsamer Gemeindemeister Winter im Stockschießen wurden die Mannschaften „Die Staninger“ und die „Die Mühlbauers“, die vom Schirmherrn Bürgermeister Stefan Baumgartner (links) und Abteilungsleiter Josef Nachreiner (rechts) die Medaillen und den Wanderpokal überreicht bekamen.

 

 

Josef Nachreiner sen. leitet Chamerauer Stockschützen 2017

 Sport Markus Baumgartner beendet Vorstandstätigkeit nach zwei Jahren. Wichtige Aufgabe wird die Gewinnung von Nachwuchs sein.

 Chamerau. In einer gut vorbereiteten, Jahresversammlung stimmten die Chamerauer Stockschützen nach Beendigung einer zweijährigen Tätigkeit in der Abteilungsleitung durch Markus Baumgartner, für Josef Nachreiner sen. als Nachfolger. Er hat die Abteilung bereits von 1983 bis 1987 geführt. Sie wollen damit eine 44-jährige erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Mit der Absicht, Nachwuchs für ihren Sport zu gewinnen.

 Nach der Eröffnung der Jahresversammlung durch Abteilungsleiter Baumgartner, einem Totengedenken - besonders an den im September verstorbenen Willi Brey - legte der Vorsitzende einen umfangreichen Jahresbericht für die Saison 2016/2017 vor. Höhepunkte waren ohne Zweifel das 90-jährige Gründungsfest des FC Chamerau und das Sommerturnier mit 33 Mannschaften waren.

 Nachwuchs ist gewünscht
Abteilungsleiter Baumgartner listete die sportlichen Leistungen der Stockschützen, aber auch die vielen anderweitigen Aktivitäten auf, die in sieben Monatsversammlungen vorbereitet worden waren. Bei 51 Turnieren mit 20 Schützen so Baumgartner gab es keinerlei Probleme bei der Mannschaftsaufstellung. Die Abteilung hat vier Herren- und zwei AH-Teams im Spielbetrieb. Achtmal konnte der erste Platz, viermal der zweite und siebenmal der dritte Platz erreicht werden. Es wurden Turniere mit 87 Mannschaften auf den eigenen Bahnen in Chamerau durchgeführt. Was fehle, sei der Nachwuchs. Hier sei “frisches Blut” dringend notwendig, um der gegenwärtigen Überalterung der Teams entgegenzuwirken.

 Ausgetragen wurden die Vereinsmeisterschaften Winter und Sommer, die Gemeindemeisterschaft Winter mit 21 und Sommer mit 22 Mannschaften. Beibehalten, so der Wunsch der Abteilungsleiters, sollte auch das Vatertagsschießen werden.

 In der Sommermeisterschaft auf Verbandsebene erreichte die erste Mannschaft den 1. Platz in der Bezirksliga und steigt in die Bezirksoberliga auf. Der Mannschaft gehörten Theo Feil, Willi Roider, Karl Träger und Martin Burkhardt an. Die “Zweite” konnte mit dem 11. Platz in der Bezirksliga Nord diese erhalten. Die dritte Mannschaft erreichte den 10. Platz der A-Klasse. Die vierte Mannschaft wurde Meister auf den eigenen Bahnen und steigt in die A-Klasse auf. Der Mannschaft gehörten Heiner Mayer, Johann Riederer, Johann Dendorfer und Walter Holzer an. Einen weiteren Titel errang Willi Roider bei den Weitschießmeisterschaften als Kreismeister bei den über 50-Jährigen.

 Es wurde auch an die gesellschaftlichen Veranstaltungen erinnert. Ein Höhepunkt war das Vatertagsschießen auf der Insel, das von der Bevölkerung gerne angenommen wird. Der Saisonabschluss war auch Anlass zu Ehrungen. Für Rekordeinsätze wurden geehrt: Die meisten Turniereinsätze hatten in diesem Jahr: Willi Roider (28), Andreas Schmatz (27) und Theo Feil mit (21). Noch imposanter hörte sich das Gesamtergebnis der Turniereinsätze seit 1973 an. Hier führt Johann Riederer mit 1226 Einsätzen die “Hitliste” an. Auf den weiteren Plätzen folgen: Josef Nachreiner (1073) und Willi Roider (806).

 Andreas Weingärtner konnte als Kassenwart gute Ergebnisse mitteilen. Mit der Anschaffung eines Laptops steht eine größere Ausgabe bevor. Die Kassenrevisoren bescheinigten eine ordentliche Kassenführung.

 Der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Christian Glonner, hob die vorbildlich funktionierende Führungsarbeit der Abteilung und das kameradschaftliche und verlässliche Zusammenwirken bei Gemeinschaftsaufgaben hervor, wie sich das bei der Renovierung der Stockbahnen und der Pflasterung um die Bahnen gezeigt habe. Die sportlichen Erfolge, mit denen man sich erneut präsentiert habe, so der stellvertretende Vorsitzende, trügen die Handschrift von vielen. Neben einem weiteren Gedeihen für die Abteilung wünschte er ihr auch, dass sich bald Nachwuchs einreihen möge.

 Unterstützung bleibt wichtig
Baumgartner, der zwei Jahre als Abteilungsleiter tätig war und bereits vor der Versammlung erklärt hatte, dass er nicht mehr kandieren werde, dankte er für seinen Einsatz im Ehrenamt und für den Verein. Christian Glonner waltete seines Amtes als Wahlleiter für die turnusmäßigen Neuwahlen, nachdem die Versammelten dem bisherigen Gremium die Entlastung erteilt hatten. Die Neuwahlen verliefen reibungslos. An der Spitze der Abteilung steht künftig Josef Nachreiner sen.. Der neue Abteilungsleiter hofft auf aktive Unterstützung durch die Mitglieder. Er selbst sei, so seine Aussage, mit vollem Herzen bei der Sache, “ich mach aber das Amt aber nicht ewig!”

 Neue Führung gewählt

 1. Abteilungsleiter Josef Nachreiner sen.; 2. Abteilungsleiter Willi Roider; sport­lichen Leiter Johann Riederer; Kas­sier Andreas Weingärtner; Schriftführer Hermann Schropp; 2. Schriftführer Martin Dendorfer; Haus- und Bahnwart Josef Nachreiner jun. ; Chro­nist Johann Riederer; Pressewart Hermann Schropp.

Für die Wintersaison, an der eine Mannschaft teilnimmt, erfolgte noch die Mannschaftsaufstellung. Die Abteilung wird vier Mannschaften und zwei AH-Mannschaft im Spielbetrieb -Sommer haben, deren jeweilige Koordinierung, vor allem für Privatturniere, wieder in den Händen von Johann Riederer liegen wird.

Das Training, so wurde beschlossen, findet bis Ende Dezember weiterhin am Freitag, aber bereits ab 17 Uhr statt. Für die vom Sponsor versprochene Ausstattung der Abteilung mit Poloshirts konnte man sich auf die Farbe “Rot” einigen.

Abteilungsleiter Nachreiner schloss mit dem Appell: “Nur gemeinsam können wir den Fortbestand der Abteilung schaffen, lasst bitte die Abteilungsleitung nicht im Stich”.

Abteilungsleitung ab 2017

Die neue Abteilungsleitung der Eisstockschützen des FC Chamerau mit stellvertretendem Hauptvorsitzendem Christian Glonner (rechts).

 

 

Die Eisstockabteilung ist 45 Jahre jung  2018
Die Stockschüt­zen des FC Chamerau entschlossen sich am 12. Januar 1973 zur Grün­dung der Vorzeige-Abteilung.

 CHAMERAU. Vor 45 Jahren wur­de die Eisstockabteilung des FC Chame­rau gegründet. Das Eisstockschießen ist ein uralter Brauch in Bayern. Und nach­dem Chamerau auch eine vorteilhafte Umgebung dafür mit dem Regen und seinem Seitenarm aufzuweisen hatte, waren diese Bereiche von den Stöcklern stark frequentiert. Oft bis Sonnenunter­gang kündete noch in weitem Umkreis der einmal hellere oder dumpfere Klang aufeinanderprallender Stöcke von den Aktivitäten der „Saisonwinter­sportler”.

 Mit dem Eisstock umgehen, das mussten die Chamerauer nicht erst ler­nen, sie mussten sich lediglich vom so genannten „Wildschießen” auf die vor­gegebenen Regeln des Eissportverbandes umstellen. Unter dem Vorsitz von Walter Holzer und des damaligen Vor­standes des Hauptvereins Karl Riederer, wurde am 12. Januar 1973 die Eisstock­abteilung des FC Chamerau ins Leben gerufen.

 Elf kamen zur Gründung

Im ersten Anlauf meldeten sich zur Gründungsversammlung elf interes­sierte Eisstockschützen, die sich noch im gleichen Jahr auf 18 Mitglieder erhöhten. Der Startschuss fiel somit vor 45 Jahren. Mit den Leistungen ihrer Mannschaften wurde sie oft Botschaf­ter ihrer Heimatgemeinde und gehör­ten nicht ohne Grund auch der höchs­ten Spielklasse, der Bayernliga an.

Als Gründungsmitglieder werden geführt: Walter Holzer, Karl Riederer , Josef Nachreiner, Max Gruber , Jo­hann Riederer, Erwin Riederer , Peter Mühlbauer, Ludwig Schmid, Michael Strobl †, Josef Holzer, Hermann Schropp, Georg Glonner , Hans Gru­ber, Josef Speckner, Karl Ellmaurer , Willi Kappenberger, Karl Wanninger  und Ludwig Kreutner . Die erste, 1975 gewählte Vorstandschaft wurde vom Abteilungsleiter Walter Holzer, seinem Stellvertreter Georg Glonner, Kassier Hermann Schropp, Schriftfüh­rer Josef Nachreiner und Gerätewart Erwin Riederer gebildet. Nach einer „Ein­gewöhnungszeit” von zwei Jahren, bei der man bei Turnieren Erfahrung ge­sammelt hatte, wurde am 8. Februar 1976 das Gründungsturnier der Eis­stockabteilung bei strahlendem Son­nenschein im Natureisstadion (Schönbergerweiher) in Hörwalting ausgetra­gen. 180 Eisstockschützen in 45 Mann­schaften aus Niederbayern und der Oberpfalz spielten in drei Gruppen um die Kristallpokale. Ein besonderer Erfolg wurde 1980 mit dem Aufstieg in die Landesliga erzielt. 1981 folgten der zweite und 1986 der dritte Gewinn der Landkreismeisterschaft, 1982 der Auf­stieg in die Oberliga. Im Januar 2000 gab es den bisherigen Höhepunkt mit dem Aufstieg als Vizemeister der  Ober­liga in die Bayernliga, der dritthöchsten deutschen Liga.

Viele bleiben lange aktiv

Ein besonderes Markenzeichen sind die langen Aktivenzeiten und eine sehr konstante Führungsspitze der Abtei­lung. Dabei gab es nicht nur Höhen im Verein, sondern auch Tiefen. Schwer getroffen hat die Stöckler das Hochwas­ser 2002, das Spuren der Verwüstung auf den Bahnen und im Vereinsheim zurückließ. Die Bahnen wurden mit fi­nanzieller Hilfe erneuert und die Anla­ge erfuhr durch einen überdachten Sitzbereich eine zusätzliche Bereiche­rung. Nachdem das Vereinsheim auf der Insel zu eng wurde, gab es Pläne für einen Anbau, der 1993, begünstigt durch viele freiwillige Arbeitsleistungen, ausgeführt werden konnte.

Viele Mitstreiter aus der Gründerzeit sind gestorben oder vom Eisstockschie­ßen „auf die moderne Art" nicht mehr recht begeistert, weil es dabei mit den Schiedsrichtern und internationalen Vorschriften ganz regelgerecht zugeht. Ganz düster sieht es mit dem Nach­wuchs im Jugendbereich aus, Jugendliche aus der Region spielen lieber Fuß­ball. Dennoch hat die Eisstockabtei­lung 2019 fünf Mannschaften im Spiel­betrieb.

 Vorstandschaften

Abteilungsleiter: Walter Holzer (1973-1983), Josef Nachreiner (1983-1987), Ludwig Schmid (1987-1993), Willi Roider (1993-2003), And­reas Weingärtner (2003-2009), Willi Roider (2009-2015) Markus Baumgartner (2015-2017).

Stellvertreter: Bisher waren folgende Personen in diesem Amt in der Eisstockabteilung tätig: Georg Glonner, Josef Speckner, Erwin Riederer, Johann Gruber, Willi Altmann, Willi Roider, Lud­wig Schmid, Hans Dendorfer, Johann Riederer und Theo Feil.

 

Die amtierende Vorstandschaft: 1. Abteilungsleiter Josef Nachreiner, Stellvertreter Willi Roider, Sportleiter Johann Riederer, Kassier Andreas Weingärtner, Schrift­führer Hermann Schropp, Stellvertre­ter Martin Dendorfer, Bahnwart Josef Nachreiner, Chronist Johann Riederer, Pressewart Hermann Schropp.

27 Mitglieder

Die Mitglieder, die sich auf das Jubiläum freuen.

Die Anfangszeiten

Aus den Anfangszeiten der Abteilung.

Die Grüdungsmitglieder

 Die Gründungsmitglieder aus 1973.

 

 

Ehrungen für Vorstandsarbeit und zahllose Turniereinsätze

 

Vereine Bayerischer Eissport-Verband vergibt Auszeichnungen an herausragende Mitglieder der Eisstockabteilung im FC Chamerau.

 

 

Chamerau. Die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder der Eisstockabteilung war Bestandteil des Ehrenabends am Samstag, der zum 90-jährigen Bestehen des FC Chamerau stattfand.

 

FC-Vorsitzender Lothar Greisinger zeigte die 44-jährige Abteilungsgeschichte auf. “Die Gründung der Abteilung erfolgte in schwierigen Zeiten”, betonte er. Hauptinitiatoren seien damals Walter Holzer und Karl Riederer gewesen. Die Gründungsversammlung fand am 12. Januar 1973 statt. Noch im selben Jahr haben die 18 Gründungs-Mitglieder aktiv mit ihrem Sport begonnen. Diejenigen, die der Abteilung damals keine lange Lebensdauer zugetraut haben, mussten sich im Laufe der Jahre eines Besseren belehren lassen.

 

Alle Generationen vertreten
“Dass das Klima in der Abteilung hervorragend war und bis heute ist, sieht man schon daran, dass in 44 Jahren erst sieben erste Abteilungsleiter und fünf Kassiere im Amt waren”, sagte der Vorsitzende. Er lobte die Abteilung und ihr Engagement. Mit dem Vereinsheim und den Stockbahnen habe sie sich viel geschaffen, und auch der sportliche Erfolg sei bemerkenswert. Schließlich sei dies nicht eine Sportart, die man so nebenbei am Wochenende betreibe, es gehöre auch regelmäßiges Training dazu, um bei den Turnieren auf den vorderen Plätzen dabei zu sein. Besonders positiv sei zu bemerken, dass alle Generationen am Vereinsgeschehen teilnähmen.

 

Greisinger dankte den Geehrten für ihren Einsatz für den FC Chamerau und wünschte für die nächsten Jahre alles Gute, weiterhin sportlichen Erfolg und eine gute Kameradschaft. Hermann Schropp, Johann Gruber, Josef Nachreiner, Willi Roider, Johann Riederer, Walter Holzer, Egon Schuster und Johann Dendorfer, alle verdiente Mitglieder der Eisstockabteilung, erhielten dann für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit eine große Danksagung. MdB Karl Holmeier, der auch Kreisobmann des Kreises 600/Cham im Bayerischen Eissport-Verband ist, ehrte alle. Die Ehrennadel in Silber und Urkunde gab es für Hermann Schropp, Johann Gruber und Josef Nachreiner. Alle anderen Geehrten erhielten die Ehrennadel in Bronze mit Urkunde und einem Dank. Die bewiesene Treue zur Abteilung ist auch ein Beweis dafür, dass es sich um eine anerkannte und solide geführte Abteilung im FC Chamerau handel, stellte Karl Holmeier fest.

 

Vor dem Überreichen der Nadeln und Urkunden ging Kreisvorsitzender Holmeier kurz auf das Ehrenamt und seine Mitglieder ein. Treue Mitglieder seien für den Erfolg eines Vereins entscheidend. Ohne die Vereine würde das soziale Leben in der Gesellschaft verarmen. So kam es dann auch am Ehrenabend, als Kreisvorsitzender Karl Holmeier mit dem 1. FC Vorsitzenden Lothar Greisinger und Abteilungsleiter Markus Baumgartner die Ehrungen vornahmen.

 

In der Laudatio erwähnte Karl Holmeier vieles, das nicht selbstverständlich war. “Sie haben alle viele Jahre im Hintergrund ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Abteilung wahrgenommen”, so der Kreisobmann. Zugleich haben alle aber so lange Zeit und so viel Kraft in den Eissport Verband investiert, dass dies nicht stillschweigend übergangen werden kann.

 

Jahrzehnte im Amt, viele Turniere
Hermann Schropp ist bisher 36 Jahre in der Vorstandschaft der Abteilung, als 1. Kassier, 1. Schriftführer und Pressewart; er war bei 355 Turnieren für die Abteilung im Einsatz.

 

Johann Gruber war 28 Jahre in der Abteilungsvorstandschaft, als 2. Abteilungsleiter, 1. Kassier und AH- Beauftragter; er hat 568 Turnier-Einsätze vorzuweisen.

 

Auch Josef Nachreiner war 28 Jahre in der Verantwortung, als 1. Schriftführers, 1. Abteilungsleiter, Pressewart sowie Haus- und Bahnwart. 1073 Turnieren stehen auf seinem “Konto”.

 

Willi Roider war zwischen 1989 und 2005 2. Abteilungsleiter, und 1. Abteilungsleier. Außerdem ist er seit 1988 noch Schiedsrichter und hat bisher 806 Turniere bestritten.

 

Johann Riederer ist seit 22 Jahren in der Vorstandschaft, er war AH- Beauftragter, Chronist, Pressewart, 2. Abteilungsleiter und Sportlicher Leiter der Abteilung. Riederer ist außerdem Rekordhalter bei den Turnierteilnahmen mit 1226 Einsätzen.

 

Walter Holzer war Abteilungsleiter von 1973 bis 1983 und brachte es bisher auf 233 Turniereinsätze.

 

Egon Schuster verwaltete die Abteilungskasse von 1999 bis 2013 und war bei 122 Turnieren dabei.

 

Johann Dendorfer war ab 1985 Gerätewart und 2. Abteilungsleiter; er brachte es auf 611 Turniereinsätze.

 

“Während der vielen Jahre ihrer Tätigkeiten”, so der Laudator, leisteten alle viele freiwillige Stunden zum Wohle der Abteilung und des FC Chamerau. Das Organisationstalent sei bei den vielen Veranstaltungen immer im Vordergrund gestanden. (che)

 

Bürgermeister Stefan Baumgartner, Landratsstellvertreterin Dr. Johanna Etti (von links), FC-Vorsitzender Lothar Greisinger (Fünfter von links), Abteilungsleiter Markus Baumgartner und Kreisvorsitzender Karl Holmeier (Zweiter von rechts) mit den geehrten Mitgliedern der Eisstockabteilung im FC Chamerau.

 

Ehrungen Eisstock 2017

 

 

 

 

 

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